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Ihre Rechte im Alltag – warum Rechtsschutz heute wichtiger denn je ist

  • vor 15 Stunden
  • 9 Min. Lesezeit

Recht haben ist das eine. Recht bekommen ist etwas anderes.


Wir unterschreiben Mietverträge, kaufen Autos, beauftragen Handwerker, schließen Verträge ab, arbeiten, reisen und kaufen täglich Dinge – im Geschäft oder online.


Meistens funktioniert alles problemlos.


Und genau das ist gut so.


Aber was passiert, wenn plötzlich etwas nicht mehr funktioniert?


Wenn der Vermieter die Kaution nicht zurückzahlen möchte?

Wenn eine Betriebskostenabrechnung plötzlich eine hohe Nachzahlung enthält?

Wenn nach einem Autounfall die Schuldfrage strittig ist?

Wenn ein Handwerker eine viel höhere Rechnung stellt als vereinbart?

Wenn ein Vertragspartner seine Leistung nicht erbringt?

Oder wenn Sie einen Anspruch haben, die andere Seite ihn aber nicht anerkennen möchte?


Dann reicht es nicht immer zu sagen:

„Ich bin doch im Recht.“


Denn möglicherweise müssen Sie Ihr Recht erst durchsetzen.

Und genau hier wird eine Rechtsschutzversicherung wichtig.



Rechtsschutz ist keine Versicherung für Streit


Viele Menschen denken bei Rechtsschutz sofort an Gericht, Anwalt und Streit.

Ich sehe das anders.


Eine Rechtsschutzversicherung ist vor allem eine Vorsorge für Situationen, die man nicht planen kann.


Sie wissen heute nicht, ob Sie morgen einen Rechtsstreit haben werden.


Aber Sie können heute entscheiden, ob Sie sich für diesen Fall finanziell absichern möchten.


Das ist der eigentliche Gedanke hinter einer Rechtsschutzversicherung.


Sie schließen sie nicht ab, weil Sie Streit suchen.


Sie schließen sie ab, weil Sie im Ernstfall nicht aus Angst vor den Kosten auf Ihre Rechte verzichten möchten.


Je nach Tarif können unter anderem Anwalts-, Gerichts-, Sachverständigen- oder andere Verfahrenskosten übernommen werden. Entscheidend sind immer die vereinbarten Rechtsschutzbausteine, Versicherungssummen, Selbstbehalte, Wartezeiten und Ausschlüsse.

Die Arbeiterkammer nennt genau diese Punkte als wichtige Kriterien beim Vergleich von Rechtsschutzversicherungen.


Ein ganz normales Leben kann rechtlich kompliziert werden


Man braucht kein außergewöhnliches Leben, um mit einer rechtlichen Auseinandersetzung konfrontiert zu werden.


Im Gegenteil.


Je mehr Verträge wir im Alltag haben, desto mehr Möglichkeiten gibt es für unterschiedliche Auffassungen.


Ein paar Beispiele:


Sie mieten eine Wohnung.

Sie zahlen Kaution und monatliche Miete.

Sie besitzen ein Auto.

Sie haben eine Kfz-Versicherung und vielleicht einen Leasingvertrag.

Sie arbeiten.

Sie haben einen Arbeitsvertrag und bestimmte Ansprüche.

Sie kaufen etwas.

Sie haben einen Kaufvertrag.

Sie beauftragen einen Handwerker.

Es gibt eine Vereinbarung über Leistung und Preis.

Sie schließen Verträge online ab.


Auch ein Klick kann rechtliche Folgen haben.


Das alles ist völlig normal.


Aber genau deshalb ist Rechtsschutz auch kein Nischenthema.


1. Mietwohnung: Was passiert mit meiner Kaution?


Stellen Sie sich vor:


Sie ziehen nach mehreren Jahren aus Ihrer Wohnung aus.

Beim Einzug haben Sie beispielsweise 3.000 Euro Kaution bezahlt.

Sie übergeben die Wohnung.

Die Schlüssel sind zurückgegeben.

Sie warten auf Ihr Geld.


Doch der Vermieter behält einen großen Teil der Kaution ein.


Begründung:

„Es gibt Schäden.“

Jetzt stellt sich die Frage:

Welche Schäden sind tatsächlich von Ihnen zu bezahlen?


Denn normale Abnutzung einer Wohnung ist nicht automatisch ein Schaden, den der Vermieter von der Kaution abziehen darf. Bei berechtigten Forderungen darf die Kaution entsprechend einbehalten werden; bei einer berechtigten Forderung ist grundsätzlich der Zeitwert und nicht automatisch der Neuwert maßgeblich.


Aber was machen Sie, wenn Sie anderer Meinung sind?


Dann beginnt möglicherweise eine rechtliche Auseinandersetzung.


Und plötzlich geht es nicht mehr nur um die Kaution.


Es geht um die Frage:

Wer trägt die Kosten, wenn ich meine Ansprüche durchsetzen muss?


Genau hier kann ein entsprechender Miet- bzw. Wohnrechtsschutz wichtig werden.


2. Betriebskosten: „Bitte zahlen Sie 2.000 Euro nach“


Ein weiteres Beispiel aus dem Alltag:


Sie bekommen Ihre Betriebskostenabrechnung.

Und plötzlich steht dort:

Nachzahlung: 2.000 Euro


Natürlich denkt man zuerst:

„Das kann doch nicht stimmen.“


Aber eine Nachzahlung kann grundsätzlich entstehen.


Wenn beispielsweise monatlich eine Betriebskostenpauschale bezahlt wurde, werden die tatsächlichen Kosten später mit den bereits geleisteten Zahlungen verglichen. Daraus kann sich ein Guthaben oder eine Nachzahlung ergeben.


Aber:

Nicht jede verrechnete Position muss automatisch zulässig sein.


Welche Kosten verrechnet werden dürfen, hängt unter anderem davon ab, welche gesetzlichen Regelungen auf das konkrete Mietverhältnis anwendbar sind und was im Mietvertrag vereinbart wurde.


Was passiert also, wenn Sie die Abrechnung für falsch halten?


Dann kann aus einer einfachen Rechnung eine rechtliche Auseinandersetzung werden.


Und wieder stellt sich die Frage:

„Wie kann ich meine Rechte durchsetzen, ohne Angst vor den Kosten zu haben?“


3. Autounfall: Plötzlich geht es um viel Geld


Sie fahren ganz normal nach Hause.

Ein anderes Fahrzeug fährt Ihnen hinein.

Zum Glück sind Sie körperlich unverletzt.

Aber Ihr Auto ist beschädigt.


Und jetzt beginnt die Diskussion:

Wer war schuld?


Der andere Fahrer sieht die Situation anders.


Vielleicht gibt es unterschiedliche Aussagen.


Vielleicht benötigt man ein Gutachten.


Vielleicht wird über die Höhe des Schadens gestritten.


Vielleicht müssen Sie Ihre Schadenersatzansprüche durchsetzen.

Ein Verkehrsrechtsschutz kann in solchen Situationen – abhängig vom vereinbarten Vertrag – eine wichtige Absicherung sein.


Die Arbeiterkammer führt Verkehrsunfälle mit strittiger Verschuldensfrage ausdrücklich als Beispiel für Situationen an, in denen eine Rechtsschutzversicherung das Kostenrisiko eines Gerichtsverfahrens absichern kann.


4. Das neue Auto hat einen Mangel


Sie kaufen ein gebrauchtes Auto.


Der Verkäufer versichert Ihnen:

„Das Auto ist in Ordnung.“


Einige Wochen später treten erhebliche Probleme auf.


Sie wenden sich an den Verkäufer.

Er sagt:

„Bei der Übergabe war alles in Ordnung.“


Jetzt stehen zwei Aussagen gegeneinander.


Vielleicht geht es um mehrere tausend Euro.

Sie könnten im Recht sein.

Aber wie beweisen Sie es?

Wer trägt die Kosten eines Sachverständigen?

Was kostet ein Anwalt?

Was passiert, wenn die andere Seite nicht nachgibt?


Ein entsprechender Vertrags- oder Verkehrsrechtsschutz kann hier – je nach Tarif – eine wichtige Rolle spielen.


5. Der Handwerker verlangt plötzlich mehr Geld


Sie lassen Ihre Wohnung renovieren.


Vor Beginn wird ein Preis vereinbart.


Nach Abschluss erhalten Sie eine Rechnung, die deutlich höher ist.

Sie fragen:

„Warum?“


Der Handwerker sagt:

„Es sind zusätzliche Arbeiten dazugekommen.“

Sie sehen das anders.


Nun muss geklärt werden:

  • Was wurde vereinbart?

  • Welche zusätzlichen Arbeiten wurden beauftragt?

  • Gibt es eine Dokumentation?

  • Was steht im Angebot?

  • Was steht im Vertrag?

  • Welche Rechnung ist tatsächlich berechtigt?


Auch hier kann ein Vertragsrechtsschutz relevant werden.


Und wieder gilt:

Es geht nicht darum, Streit zu suchen.


Es geht darum, sich gegen ein finanzielles Risiko abzusichern, wenn eine Einigung nicht möglich ist.


6. Rechtsschutz kann viele Lebensbereiche betreffen


Eine private Rechtsschutzversicherung kann – je nach Produkt – verschiedene Lebensbereiche miteinander verbinden.


Typische Bausteine können beispielsweise sein:

Bereich

Typisches Beispiel

Privatrechtsschutz

rechtliche Auseinandersetzungen im privaten Bereich

Vertragsrechtsschutz

Streit aus einem Kauf- oder Dienstleistungsvertrag

Miet-/Wohnrechtsschutz

Streit rund um bestimmte Wohn- und Mietfragen

Verkehrsrechtsschutz

rechtliche Auseinandersetzungen nach einem Verkehrsunfall

Schadenersatzrechtsschutz

Durchsetzung eigener Schadenersatzansprüche

Strafrechtsschutz

Verteidigung in bestimmten Strafverfahren

Arbeitsrechtsschutz

rechtliche Auseinandersetzungen im Arbeitsleben

Sozialrechtsschutz

bestimmte Streitigkeiten mit Sozialversicherungsträgern

Erbrechtsschutz

bestimmte rechtliche Auseinandersetzungen rund um Erbschaften

Wichtig: Nicht jeder Tarif enthält automatisch alle diese Bereiche. Welche Leistungen tatsächlich versichert sind, steht in der Polizze und den Versicherungsbedingungen.


Und was ist mit der Arbeiterkammer?


Natürlich gibt es in Österreich mit der Arbeiterkammer eine wichtige Institution für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.


Aber die entscheidende Frage für eine private Versicherung lautet:

Was passiert außerhalb dieses Bereichs?


Eine private Rechtsschutzversicherung ist nicht auf einen einzigen Lebensbereich beschränkt.


Sie kann – abhängig vom gewählten Tarif – beispielsweise auch Verkehr, private Verträge, Wohnen und andere rechtliche Risiken umfassen.


Die Arbeiterkammer selbst weist darauf hin, dass eine private Rechtsschutzversicherung verschiedene Risiken abdecken kann und dass man insbesondere auf Versicherungssumme, einzelne Bausteine und Zusatzdeckungen achten sollte.


Für mich ist deshalb die entscheidende Frage nicht:

„Brauche ich Rechtsschutz, obwohl ich bei der AK bin?“


Sondern:

„Welche rechtlichen Risiken möchte ich in meinem gesamten Leben absichern?“


Denn ein Mietstreit ist kein Arbeitsrechtsfall.


Ein Verkehrsunfall ist kein Arbeitsrechtsfall.


Ein Streit mit einem Handwerker ist kein Arbeitsrechtsfall.


Ein privater Vertragsstreit ist kein Arbeitsrechtsfall.


Und genau deshalb kann eine private Rechtsschutzversicherung sinnvoll sein.


Recht haben bedeutet noch nicht, Recht zu bekommen


Das ist für mich der wichtigste Satz beim Thema Rechtsschutz.


Sie können davon überzeugt sein, dass Sie im Recht sind.


Aber die andere Seite kann genauso überzeugt sein, dass sie Recht hat.


Dann muss jemand entscheiden.


Vielleicht durch eine außergerichtliche Lösung.

Vielleicht durch ein Verfahren.


Und je komplizierter die Angelegenheit wird, desto höher kann das finanzielle Risiko werden.


Die Arbeiterkammer weist darauf hin, dass Rechtsschutzversicherungen genau dieses Kostenrisiko eines Gerichtsverfahrens absichern sollen.


Deshalb geht es bei Rechtsschutz nicht nur um die Frage:


„Habe ich Recht?“


Sondern auch um:


„Kann ich es mir leisten, mein Recht durchzusetzen?“


Was kostet ein Rechtsstreit?


Diese Frage wird leider oft erst gestellt, wenn der Streit bereits begonnen hat.


Ein Verfahren kann beispielsweise Kosten verursachen für:

  • Rechtsanwalt

  • Gericht

  • Sachverständige

  • bestimmte weitere Verfahrenskosten

  • unter Umständen Kosten der Gegenseite


Wie hoch die Kosten tatsächlich sind, hängt vom konkreten Verfahren und insbesondere vom Streitwert ab.


Die Arbeiterkammer Oberösterreich hat in einem aktuellen Vergleich verschiedener Rechtsschutzprodukte Versicherungssummen von etwa 140.000 bis 400.000 Euro bei den untersuchten Produkten festgestellt.


Das zeigt sehr deutlich:

Bei Rechtsschutz sollte man nicht nur auf den Monatsbeitrag schauen.


Viel wichtiger ist:

Was bekomme ich für mein Geld?


Warum ein günstiger Tarif nicht automatisch ein guter Tarif ist


Bei einer Versicherung wird häufig zuerst gefragt:

„Was kostet sie im Monat?“

Das ist verständlich.


Aber bei Rechtsschutz kann ein besonders günstiger Tarif auch bedeuten, dass wichtige Bereiche fehlen.


Deshalb sollte man vor dem Abschluss prüfen:


Welche Bereiche sind versichert?

Wer ist mitversichert?

Wie hoch ist die Versicherungssumme?

Gibt es einen Selbstbehalt?

Welche Wartezeiten gelten?

Welche Ausschlüsse gibt es?

Welche Streitigkeiten sind nicht versichert?

Gibt es bereits bestehende andere Rechtsschutzlösungen?


Eine Rechtsschutzversicherung sollte nicht einfach billig sein.


Sie sollte zu Ihrem Leben passen.


Wartezeit: Warum man Rechtsschutz nicht erst abschließt, wenn das Problem da ist


Das ist besonders wichtig.


Stellen Sie sich vor:

Heute bekommen Sie einen Brief von Ihrem Vermieter.

Sie haben einen Streit über Ihre Kaution.


Morgen schließen Sie eine Rechtsschutzversicherung ab.


Und übermorgen erwarten Sie, dass die Versicherung diesen Streit übernimmt.


So funktioniert Vorsorge nicht.


Bei verschiedenen Rechtsschutzbausteinen gibt es Wartezeiten.


Die Arbeiterkammer nennt beispielsweise bei manchen Produkten Wartefristen von drei Monaten für bestimmte Vertragsbereiche bis hin zu zwölf Monaten beim Erbrechtsschutz.


Daher gilt:

Rechtsschutz muss bestehen, bevor das konkrete Problem entsteht.


Genau wie bei anderen Versicherungen.


Rechtsschutz kann auch helfen, einen Streit zu vermeiden


Das wird oft vergessen.


Eine Rechtsschutzversicherung bedeutet nicht automatisch:

Anwalt → Gericht → Urteil


Ein rechtliches Problem kann auch vorher gelöst werden.

Eine rechtliche Beratung kann helfen, die eigene Position zu verstehen.

Ein anwaltliches Schreiben kann eine Angelegenheit klären.

Ein Gespräch kann zu einer Einigung führen.


Und manchmal stellt sich nach einer rechtlichen Prüfung sogar heraus:

„Die Forderung der anderen Seite ist berechtigt.“


Auch das ist wertvoll.


Denn dann wissen Sie, woran Sie sind.


Was ich in meiner Beratung immer wieder feststelle


Viele Menschen sagen:

„Ich hatte noch nie einen Rechtsstreit.“

Das ist schön.


Aber genau deshalb funktioniert Versicherung.


Wir schließen eine Versicherung nicht ab, weil wir wissen, dass morgen etwas passieren wird.


Wir schließen sie ab, weil wir nicht wissen, was morgen passiert.


Vielleicht brauchen Sie Ihre Rechtsschutzversicherung zehn Jahre lang nicht.


Vielleicht sogar länger.


Und dann kommt plötzlich ein einziger Fall, bei dem es um 10.000, 20.000 oder noch mehr Euro geht.


Dann kann eine Versicherung, die über Jahre relativ wenig gekostet hat, plötzlich einen enormen Unterschied machen.


Rechtsschutz ist finanzielle Vorsorge


Wir denken bei Vorsorge oft an:

  • Pension

  • Gesundheit

  • Unfall

  • Berufsunfähigkeit

  • Haushalt

  • Eigenheim

  • Auto


Aber auch rechtliche Auseinandersetzungen können eine erhebliche finanzielle Belastung darstellen.


Deshalb gehört für mich Rechtsschutz ebenfalls zur persönlichen Vorsorge.


Nicht weil man Streit erwartet.


Sondern weil man sich die Möglichkeit erhalten möchte, seine Rechte wahrzunehmen.


Ein Blick auf den eigenen Alltag


Vielleicht erkennen Sie sich in einer dieser Situationen wieder:


☐ Ich wohne zur Miete.

☐ Ich habe eine Kaution bezahlt.

☐ Ich habe ein Auto.

☐ Ich kaufe regelmäßig online.

☐ Ich habe mehrere laufende Verträge.

☐ Ich habe einen Arbeitsvertrag.

☐ Ich beauftrage gelegentlich Handwerker.

☐ Ich habe eine Familie.

☐ Ich möchte mich auch gegen private Rechtsstreitigkeiten absichern.


Je mehr dieser Punkte auf Sie zutreffen, desto interessanter ist ein genauer Blick auf den persönlichen Rechtsschutz.


Nicht jeder Mensch braucht dieselben Bausteine.


Aber jeder Mensch sollte wissen, welchen Schutz er hat.


Was eine gute Rechtsschutzberatung ausmacht


Eine gute Beratung sollte nicht einfach mit einem Produkt beginnen.


Sie sollte mit Fragen beginnen:

Wie wohnen Sie?

Fahren Sie Auto?

Sind Sie Arbeitnehmer oder selbstständig?

Welche Verträge haben für Sie eine große finanzielle Bedeutung?

Welche Personen sollen mitversichert sein?

Welche Versicherungen bestehen bereits?

Welche Risiken sind für Sie besonders wichtig?


Erst danach sollte man entscheiden, welche Bausteine sinnvoll sind.


Denn:

Eine Rechtsschutzversicherung von jemand anderem ist nicht automatisch die richtige Rechtsschutzversicherung für Sie.


Häufige Irrtümer


„Ich brauche Rechtsschutz nur, wenn ich gerne streite.“


Nein.


Rechtsschutz ist Vorsorge für rechtliche und finanzielle Risiken.

„Wenn ich im Recht bin, muss ich nichts bezahlen.“


Leider nicht unbedingt.

Auch wenn Ihre Position berechtigt ist, können auf dem Weg zur Durchsetzung Kosten entstehen.


„Ich habe eine Rechtsschutzversicherung, also ist alles versichert.“


Nein.


Der konkrete Vertrag entscheidet über den Umfang.


„Ich kann die Versicherung abschließen, wenn ich sie brauche.“

Normalerweise nicht.

Bereits eingetretene oder absehbare Versicherungsfälle können nicht einfach nachträglich versichert werden; zusätzlich können Wartezeiten gelten.


„Die billigste Rechtsschutzversicherung reicht.“

Nicht unbedingt.

Entscheidend sind Leistungsumfang, Versicherungssumme, Selbstbehalt, Wartezeiten und Ausschlüsse.


Mein Fazit


Rechtliche Probleme gehören nicht zu den Dingen, die wir gerne planen.


Aber genau deshalb lohnt sich Vorsorge.


Sie können heute nicht wissen, ob Sie morgen:

  • einen Streit mit einem Vertragspartner haben,

  • nach einem Unfall Ansprüche durchsetzen müssen,

  • Probleme mit einer Mietwohnung bekommen,

  • eine hohe Forderung erhalten,

  • mit einem Handwerker streiten,

  • oder in einer anderen rechtlichen Situation Unterstützung brauchen.


Was Sie aber heute entscheiden können:

Ob Sie im Ernstfall finanziell vorbereitet sind.


Eine Rechtsschutzversicherung kann – abhängig von den vereinbarten Bausteinen – das Kostenrisiko bestimmter rechtlicher Auseinandersetzungen absichern.


Und das ist für mich der eigentliche Wert:

Nicht der Streit.

Nicht der Anwalt.

Nicht das Gericht.


Sondern die Sicherheit, dass Sie Ihre Rechte nicht allein aus finanziellen Gründen aufgeben müssen.


Denn am Ende geht es nicht darum, möglichst viele Versicherungen zu besitzen.


Es geht darum, die richtigen Risiken abzusichern.


Und Rechtsschutz gehört für viele Menschen zu genau diesen Risiken.


**Recht haben ist gut.

Recht bekommen ist besser. Und vorbereitet zu sein, ist am besten.**


Sind Sie wirklich gut abgesichert?


Eine Rechtsschutzversicherung sollte nicht nur gut klingen – sie sollte im Ernstfall auch zu Ihrem Leben und Ihren persönlichen Risiken passen.


Ich überprüfe Ihre bestehende Rechtsschutzversicherung kostenlos und unverbindlich und zeige Ihnen verständlich, welche Leistungen bereits enthalten sind und ob möglicherweise wichtige Bereiche fehlen.


Kontaktieren Sie mich hier für einen kostenlosen und unverbindlichen Polizzen-Check.


Damit Sie nicht erst im Ernstfall feststellen müssen, dass genau der Schutz fehlt, den Sie gebraucht hätten.

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