Wie funktioniert die Sozialversicherung in Österreich?
- Eszter Mesko
- 1. Juli 2024
- 1 Min. Lesezeit
Die Sozialversicherung in Österreich ist ein zentrales System, das Arbeitnehmer, Selbstständige und Familien absichert. Sie sorgt dafür, dass Menschen im Krankheitsfall, bei Arbeitslosigkeit oder im Alter abgesichert sind.

Die drei Säulen der Sozialversicherung
Krankenversicherung
Deckt Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte, Medikamente und Vorsorgeuntersuchungen ab.
In Österreich sind alle Arbeitnehmer automatisch krankenversichert. Auch Familienangehörige, wie Kinder und Ehepartner, sind über die Familienversicherung meist mitversichert.
Pensionsversicherung (Altersvorsorge)
Sichert ein Einkommen im Ruhestand.
Arbeitnehmer zahlen einen Teil ihres Gehalts ein, Arbeitgeber ebenfalls.
Die Höhe der Pension hängt von Einzahlungen und Versicherungsdauer ab.
Unfall- und Arbeitslosenversicherung
Unfallversicherung schützt bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten.
Arbeitslosenversicherung unterstützt bei Arbeitslosigkeit mit finanziellen Leistungen und Jobvermittlung.
Wer zahlt die Sozialversicherung?
Arbeitnehmer: zahlen automatisch Beiträge über den Arbeitgeber.
Selbstständige: zahlen ihre Beiträge selbst an die Sozialversicherung der Selbstständigen (SVS).
Arbeitgeber: leisten ebenfalls einen Anteil für Arbeitnehmer.
Vorteile der Sozialversicherung
Umfassender Schutz bei Krankheit, Unfall, Arbeitslosigkeit und Alter
Absicherung für Familienmitglieder
Pflichtversicherung sorgt dafür, dass niemand ohne Schutz dasteht
Fazit
Die Sozialversicherung in Österreich ist ein starkes Absicherungssystem, das Arbeitnehmer, Selbstständige und Familien schützt. Wer die Regeln kennt und seine Beiträge richtig abführt, kann sich im Krankheitsfall, im Alter oder bei Arbeitslosigkeit auf finanzielle Sicherheit verlassen.
Tipp: Auch als Privatperson oder Selbstständiger lohnt es sich, die Leistungen der Sozialversicherung zu kennen und ggf. zusätzliche private Absicherung in Betracht zu ziehen.









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