Wo sehe ich meinen aktuellen Stand der staatlichen Pension?
- 22. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Viele Menschen fragen sich:
„Wie viel Pension habe ich eigentlich schon aufgebaut?“
Die gute Nachricht ist:
In Österreich kann man den aktuellen Stand der staatlichen Pension relativ einfach ansehen.

Das wichtigste Werkzeug: Das Pensionskonto
In Österreich hat fast jede versicherte Person ein sogenanntes:
Pensionskonto
Dort werden gespeichert:
• Versicherungszeiten
• eingezahlte Beiträge
• bisherige Pensionsgutschriften
• voraussichtliche Pension
Das Pensionskonto zeigt also, was bisher für die staatliche Pension aufgebaut wurde.
Wo kann man das ansehen?
Am einfachsten online.
Zum Beispiel über:
• FinanzOnline
• ID Austria
• oder direkt bei der Pensionsversicherungsanstalt (PVA)
Die offizielle Seite der PVA
Dort kann man sich mit ID Austria anmelden und den aktuellen Stand ansehen.
Was sieht man im Pensionskonto?
Zum Beispiel:
• bisherige Versicherungsmonate
• jährliche Beitragsgrundlagen
• bisherige Gesamtgutschrift
• voraussichtliche Pension
Viele sehen dort zum ersten Mal:
wie stark Einkommen und Arbeitsjahre die spätere Pension beeinflussen.
Was ist die Kontoerstgutschrift?
Für viele Menschen wurde beim neuen Pensionssystem eine sogenannte:
Kontoerstgutschrift
berechnet.
Das war der Startwert für das heutige Pensionskonto.
Seitdem kommen jedes Jahr neue Gutschriften dazu.
Wie oft sollte man das kontrollieren?
Das wird oft vergessen.
Aber es ist sinnvoll, regelmäßig hineinzuschauen.
Vor allem wenn:
• Kinderzeiten fehlen
• Arbeitszeiten nicht richtig gespeichert wurden
• Zeiten im Ausland vorhanden sind
• Selbstständigkeit oder Teilzeit bestanden hat
Denn Fehler können später die Pension beeinflussen.
Ab wann bekommt man Informationen?
Ab dem 40. Lebensjahr verschickt die PVA meistens automatisch eine:
Pensionskontomitteilung
Darin sieht man:
• den aktuellen Stand
• die bisherige Gutschrift
• eine Hochrechnung für später
Ein Beispiel aus dem Alltag
Thomas arbeitet seit vielen Jahren und hat sich nie mit seiner Pension beschäftigt.
Als er zum ersten Mal sein Pensionskonto anschaut, merkt er:
• Teilzeitjahre wirken sich stärker aus als gedacht
• einige Versicherungszeiten fehlen noch
Dadurch versteht er erstmals besser, wie seine spätere Pension entsteht.
Wichtig zu wissen
Das Pensionskonto zeigt:
eine Schätzung auf Basis der bisherigen Daten
Das bedeutet:
Die tatsächliche Pension kann sich später noch verändern.
Zum Beispiel durch:
• höheres Einkommen
• weitere Arbeitsjahre
• Karenzzeiten
• Arbeitslosigkeit
• frühere oder spätere Pension
Fazit
Den aktuellen Stand der staatlichen Pension sieht man in Österreich am besten über das:
• Pensionskonto der PVA
Dort kann man kontrollieren:
• Versicherungszeiten
• bisherige Gutschriften
• ungefähre spätere Pension
Und genau das ist wichtig.
Denn viele Menschen beschäftigen sich erst sehr spät mit ihrer Pension.
Dabei hilft oft schon ein erster Blick, um die eigene Zukunft besser einschätzen zu können.



Kommentare